Die 5 1/2 Mythen über das Singen

In dieser sagenhaften 20. Episode kommen wir den Sing-Mythen auf die Spur: brauche ich in jedem Fall Talent für das Singen? Oder muss ich damit schon als Kind begonnen haben? Gibt es eine angeborene Bühnenpräsenz? All dies kann uns behindern, unserer Stimme eine Chance zu geben und zu schauen, was damit möglich ist. Unser lebenslang lernfähiges Gehirn lädt uns ein, unseren Traum des Singens zu leben – mit den richtigen Erwartungen und forschender Neugierde. Unterwegs merkst du dann, was damit möglich ist.

Songwriting & die Sache mit der Kreativität

Kreativität scheitert oft am eigenen Perfektionismus und wird dadurch im Keim erstickt. Wichtig ist, dass du deinen Ideen Raum gibst und sie erstmal ganz wertfrei kommen lässt. Um immer wieder in diesen „Flow“ zu kommen musst du zeitlichen, am besten täglichen Raum schaffen. Durch ein Notizbuch oder Aufnahmegerät, das du immer bei dir hast, kannst du spontane Textideen oder auch Melodiefetzen festhalten. Wenn du nicht alle Elemente des Songwritings beherrscht, wie bspw. Akkordfolgen finden: such dir jemanden, der genau das kann.

Stimme, Schweinehunde & das Üben üben

Die Überwindung deiner inneren Schweinehunde ist oft schwer – aber wenn du es ein paarmal mit Selbstüberwindung und -disziplin schaffst machst du eine magische Erfahrung: plötzlich hast du Lust zu üben, du bekommst immer mehr Hunger, dich mit deiner Stimme oder deinem Instrument weiterzuentwickeln, du wirst immer motivierter. Davon erzählt auch mein Song „Engelskreis-Reggae“. Workshops können helfen, deine Leidenschaft mit Anderen zu teilen und dadurch neue Impulse für dein Üben zu bekommen.

Stimme, Gitarre & die Entdeckung der eigenen Verklemmtheit

Unserer Verklemmtheit, unseren Hemmungen begegnen wir beim Singen oder auch Gitarrespielen sehr oft. Sie sind das Ergebnis von alten Erfahrungen und Glaubenssätzen. Wir wir ihnen Aufmerksamkeit schenken und sie akzeptieren können wir neue Erfahrungen machen und sie dann im neurobiologischen Sinne aufregend neu in unserem lebenslang lernfähigen Gehirn verankern.

Stimmtypen, Timbre & dein Sound

Sopran oder Bass oder was? Deinen Stimmtypus kannst du nicht beeinflussen, denn er ist naturgegeben. Du kannst ihn aber mittels Technik und Knowhow vervollkommnen, erweitern und immer neue Sounds finden, je nach musikalischen Vorlieben. Das Timbre ist die individuelle Klangfarbe deiner Stimme, durch das du auch einen gewissen Wiedererkennungswert hast. Das Wissen um deinen Stimmtypus kann auch im Pop bei der Auswahl deiner Songs sehr hilfreich sein und dir so manchen Frust ersparen.

Stimme und die ersten Schritte auf DEINE Bühne

Jede/r von uns hat seine eigene Bühne und jedesmal möchten wir uns bestmöglich zeigen und präsentieren. Du möchtest dich dabei innerlich sicher fühlen, denn dies führt zu Präsenz und damit zu Wirksamkeit, ganz egal, ob du ein Konzert gibst, einen Vortrag hälst oder im Freundeskreis performst. Eine gute Vorbereitung über deine Atmung, Körperhaltung und Stimme, aber auch ein guter Umgang mit deinen Ängsten schaffen die Voraussetzung für gelungene Auftritte.

Stimme pur – Präsenz und Selbstliebe

Unsere pure Stimme zeigt sich in der sog. Indifferenzlage beim Sprechen und beim Singen. Diese Entspanntheit können wir in Kombination mit einer aufrechten Körperhaltung in Präsenz verwandeln – im Alltag als auch auf der Bühne. Aktzeptieren wir unsere Ängste und Zweifel als einen Teil unserer Stimmentwicklung können wir diese im Laufe der Zeit transformieren. Unsere so entstandene Selbstliebe schafft wiederrum noch mehr Präsenz.

Atmung – Tor zu Sound und Stimme

Eine tiefe, große und natürliche Einatmung verlernen wir leider sehr oft – aber eigentlich können wir das und unser Körper erinnert sich daran! Diese gesündeste Art der Atmung ist die Voraussetzung für einen vollen Stimmsound. Sie erzeugt Körperspannung und in Kombination mit deiner Zwerchfelltätigkeit entsteht so eine tragfähige, dichte und präsente Sing- oder Sprechstimme.

Song-Interpretation – erzähl`mir was!

Wie kannst du Cover-Songs Leben einhauchen, wie bekommen sie einen persönlichen Touch? Wenn du alle technischen Hürden wie Tonart, Phrasierung, Ablauf etc. genommen hast, kannst du mit Sub- oder Untertexten arbeiten. Durch sie wirst du dir deiner individuellen Bilder, deiner Gefühle und Gedanken bewusst und kannst so einen Cover-Song zu einer persönlichen Erzählung werden lassen. Nur damit berührst du dein Publikum.

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